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Die Zeiterfassung die Maßstäbe setzt

TimePunch 1.92 AnkündigungDie neue Version von TimePunch steht ganz im Zeichen Ihrer Kundenwünsche.

Hervorzuheben, in der neuen Version, ist die intelligente Steuerung des TimePunch Watchers. So ist es jetzt nicht mehr notwendig, sich am Abend vom PC abzumelden. Der Watcher merkt, wenn mehr als 6 Std. (also über Nacht) nicht am PC gearbeitet wird und meldet den Benutzer dann automatisch zum Zeitpunkt der letzten Aktivität ab. Der PC kann durchlaufen – und kein Benutzer, kann jemals wieder die Abmeldung an der Zeiterfassung vergessen.

Für Unternehmen ist vor allem der neue Gleitzeitkonto Bericht interessant. Dieser hat allen Komfort den sich die Personalverwaltung für die Mitarbeiter wünscht. Auf einem Blatt sind die bisherigen Krankheitstage, der Resturlaub und die Überstunden zusammengefasst. Einfach Ausdrucken und ab in die Personalakte. Das bedeutet Zeitersparnis für die Verwaltung.

Auch an den anderen Berichten wurde einiges gefeilt und verbessert. So können jetzt die Berichte auch mitarbeiterübergreifend ausgedruckt werden. Wie wäre es z.B. alle Stundennachweise vom letzten Monat mit einem Knopfdruck nach Excel zu exportieren?
Mit TimePunch 1.92 ist das kein Problem mehr.

Auf technische Änderungen an der Basis wurde weitestgehend verzichtet. So ist z.B. die Datenbank komplett mit der Version 1.91 von TimePunch kompatibel. Dies erleichtert den Umstieg auf die neue Version.

Also einfach einmal die neue Version herunterladen und testen.

- Gerhard Stephan

Von Gerhard Stephan am 12.05.2009 - %H:%M

Info: Arbeitszeitmodelle beleuchtet

Die Zeiten an denen Arbeitnehmer von 8:00 Uhr morgens bis 17:00 Uhr abends an ihrem Platz kleben mussten, sind zum Glück weitestgehend vorbei. So sind Gleitzeit, Funktionszeit oder Vertrauensarbeitszeit keine Ausnahmen mehr. Doch was steckt hinter diesen Begriffen?

Gleitzeit:
Unter der klassischen Gleitzeit versteht man ein Arbeitszeitmodell mit einer Kernarbeitszeit, bei der eine allgemeine Anwesenheitspflicht besteht. Die Arbeitnehmer können Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit in der vorgesehenen Ein -und Ausgleitspanne selbst festlegen. Dies ist das am weitesten verbreitete Arbeitszeitmodell.

Vorteile/Nachteile für den Arbeitgeber:
+ Der Mitarbeiter ist in der Kernarbeitszeit zu 100% verfügbar.
- In der Ein -und Ausgleitspanne ist der Arbeitsplatz nicht zwingend besetzt.

Vorteile/Nachteile für den Arbeitnehmer:
+ In der Ein -und Ausgleitzeit kann der Arbeitnehmer wichtige Termine, wie z.B. Arzttermine wahrnehmen.
- Termine können nur morgens oder abends wahrgenommen werden.

Funktionszeit:
Bei der Funktionszeit legt der Betrieb fest, welche Teile des Betriebs zu welcher Uhrzeit funktionsfähig sein müssen. Beispiel: Der Kundensupport muss täglich von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr mit min. 2 Mitarbeitern besetzt sein. Sind 4 Mitarbeiter im Kundensupport tätig, können sich diese die Zeit nach den Vorgaben einteilen.

Vorteile/Nachteile für den Arbeitgeber:
+ Sicherstellung des Betriebs, da nie alle Mitarbeiter gleichzeitig weg sind.
- Es ist nicht sichergestellt, dass ein bestimmter Mitarbeiter verfügbar ist.

Vorteile/Nachteile für den Arbeitnehmer:
+ Sehr hohe Flexibilität, da Absprachen nur innerhalb des Teams getätigt werden.
- Schlechtere Planbarkeit der Anwesenheitszeit.

Vertrauensarbeitszeit:
Bei einer Vertrauensarbeitszeit geht es nicht um die Anwesenheit im klassischen Sinn, sondern darum, dass die aufgetragene Arbeit in der vorgegebenen Zeit erledigt wird.

Vorteile/Nachteile für den Arbeitgeber:
+ Arbeitsergebnisse werden in jedem Fall in der vorgegebenen Zeit abgeliefert.
- Termine mit Arbeitnehmern müssen immer abgesprochen werden, da die Anwesenheit nicht sichergestellt werden kann.

Vorteile/Nachteile für den Arbeitnehmer:
+ Freie Zeiteinteilung.
- Eventuelle Überstunden können nicht abgerechnet werden.

Von Gerhard Stephan am 13.11.2008 - %H:%M

Flexible Arbeitszeiten? Ja gerne – aber …

Deutschland hat ein Problem!

Denn Deutschland ist nach einer aktuellen Studie von CareerBuilder.de das Schlusslicht im europaweiten Vergleich, wenn es um die Gleichstellung von Frauen im Job geht.

Doch das im Europavergleich schlechte Abschneiden des deutschen Arbeitsmarktes hat System. 45% der Befragten beklagten sich darüber, dass das Gehalt bei weitem nicht vergleichbar sei mit dem ihrer männlichen Kollegen. Aber auch bei den Aufstiegsmöglichkeiten fühlen sich 40% der befragten Frauen diskriminiert.

Warum ist das so?

Ein Grund dafür ist laut Studie zum Beispiel, dass die Kinderbetreuung in Deutschland weniger gut ausgebaut ist als beispielsweise in Skandinavien. Aber oft liegt es auch an der Unternehmenskultur.

„Zwar bemühen sich viele deutsche Unternehmen stark darum, Chancengleichheit am Arbeitsplatz sicherzustellen“, erläutert Severin Wilson, Managing Director of CareerBuilder.de. „Doch es gibt noch viel zu tun.”

Stichwort Flexibilität

Gerade Frauen die Alleinerziehend sind oder nach einer ausgedehnten Mutterschaftspause wieder einen Job suchen, benötigen flexible Arbeitszeiten. Und meistens liegt es nicht an der Arbeit, die keine Flexibilität zulassen würde, sondern am Unternehmen selbst, das einer Flexibilisierung der Arbeitszeiten kritisch gegenübersteht.

Die Angst, dass die Gleitzeit willkürlich vom Arbeitnehmer genommen und abgerechnet wird und somit das Unternehmen teuer zu stehen kommt, überwiegt bei vielen Arbeitgebern die offensichtlichen Vorteile einer Flexibilisierung.

  • Flexible Arbeitszeiten machen das Unternehmen attraktiver für Jobsuchende.
  • Flexible Arbeitszeiten erhöhen die Produktivität. Stichwort: Work/Life Balance.
  • Flexible Arbeitszeiten können Engpässe überbrücken, da Überstunden durch Freizeit ausgeglichen werden können.

Aber natürlich ist die Angst, dass die Flexibilisierung gerne auch von Arbeitnehmern ausgenutzt wird, nicht von der Hand zu weisen und bei manchen Arbeitnehmern vielleicht sogar berechtigt.

Hier hilft nur die Einführung einer passgenauen Zeiterfassungs-Software. Diese sollte auf jeden Fall in der Lage sein Gleitzeitkonten zu führen und entsprechende Arbeitszeitmodelle abbilden zu können.

Hoffen wir das Deutschland in der nächsten Studie etwas besser abschneidet – vielleicht sogar durch TimePunch der Zeiterfassungs Software!

- Gerhard Stephan

Von Gerhard Stephan am 16.10.2008 - %H:%M