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News: Arbeitszeit soll Europaweit auf 48 Stunden begrenzt werden.

Wie die Frankfurter Rundschau berichtet, erwägt die Europäische Kommission die maximale Arbeitszeit auf 48 Stunden pro Woche zu begrenzen.

Arbeitskommissar Laszlo Andor sagte in einem Gespräch mit der DPA (Deutsche Presse Argentur), dass wenn Menschen zu viele Stunden Arbeiten es ihre Gesundheit schadet. Diese Tatsache ist schon seit längerem bekannt, bisher konnte sich die EU jedoch noch nicht zu einer maximalen Stundenzahl durchringen.

Das soll sich jetzt jedoch ändern. Der Kommissar möchte eine breite Diskussion mit Arbeitgebern und Gewerkschaftern und hofft, dass bis Ende 2010 ein Gesetzesentwurf zum Thema Höchstarbeitszeit erarbeitet werden kann.

Quelle: http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2577903_Maximal-48-Stunden-pro-Woche.html

Von Gerhard Stephan am 29.04.2010 - 11:51 am
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Produktivität vs. Arbeitszeit

Heute habe ich mal wieder nach Arbeitszeit gegoogelt. Dabei sind mir gleich zwei Themen aufgefallen, die in das gleiche Horn blasen: “Private Mails kosten eine Stunde Arbeitszeit täglich” und “Das Internet kostet Arbeitszeit”.

Was ist davon zu halten? Ich persönlich finde “garnichts”. Wer solche Studien in Auftrag gibt hat den Blick für das wesentliche im Unternehmen verloren. Klar – Arbeitszeit ist wichtig und es ist auch sinnvoll diese zu Protokollieren (sonst würden wir keine Software zur Zeiterfassung vertreiben). Aber trotzdem, es gibt eine Größe die noch wichtiger ist: Produktivität.

Ich stelle mal eine These auf: Ein Mitarbeiter, der auch einmal seine privaten Emails abholen kann, oder eine Ebay Auktion gewinnt (natürlich in Maßen) ist produktiver, als ein Mitarbeiter der dies nicht darf.

Warum? Weil er durch eine nette Email seiner Frau eventuell besser gelaunt ist, oder sich durch die gewonnene Ebay Auktion einen Wunsch erfüllt hat und so weiter. Alles in allem also positiver gestimmte Mitarbeiter, die mit mehr Energie und Konzentration arbeiten und damit auch produktiver sind.

Nicht zu vergessen, dass das Internet natürlich auch als Arbeitsmittel hiflt, Arbeitszeit zu sparen und damit produktiver zu arbeiten.

Was ist Ihre Meinung zu dem Thema?

Von Gerhard Stephan am 02.12.2008 - 12:45 pm
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News: 50 Stunden und mehr sind keine Seltenheit

Wer es als Führungskraft in Deutschland zu etwas bringen will, hat nicht viel Freizeit.

Vier Fünftel der Führungskräfte arbeiten nach einer Studie zur Work-Life-Balance der Personalberatung Kienbaum und dem Harvard Businessmanager, mehr als 50 Stunden pro Woche. Gut die Hälfte der Manager mit einem Jahresgehalt über 200 000 Euro hätten sogar eine 60- bis 70-Stundenwoche.

Und das ist noch lange nicht alles was die Berliner Morgenpost in Ihrem Artikel aufgedeckt hat. Denn selbst in sicherheitskritischen Bereichen wie den Verkehrsberufen läge die Arbeitszeit bei durchschnittlich 50,16 Stunden pro Woche. Was natürlich gerade bei Busfahrern zu einem erheblichen Sicherheitsrisiko werden kann.

Interessant dabei ist, dass nur 19 Prozent ihr Arbeitspensum als anstrengend bewerten. Der wichtigste Antrieb dafür sei, laut Walter Jochmann (Vorsitzender der Geschäftsführung von Kienbaum), der Spass an der Arbeit, Anerkennung, Karriereperspektiven und nicht zuletzt die Bezahlung.

Dabei tun sich die Beschäftigten selbst und ihrer Firma nicht unbedingt etwas Gutes damit. Denn um langfristig gute Leistung erbringen zu können, müssen Ruhepausen und Zeiten zur Erhohlung eingeplant werden.

Unser Tipp: Mit der Zeiterfassung TimePunch können Überstunden verwaltet und bei Bedarf als Urlaub verrechnet werden.

Quelle: Berliner Morgenpost

Von Gerhard Stephan am 10.11.2008 - 10:38 am
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Flexible Arbeitszeiten? Ja gerne – aber …

Deutschland hat ein Problem!

Denn Deutschland ist nach einer aktuellen Studie von CareerBuilder.de das Schlusslicht im europaweiten Vergleich, wenn es um die Gleichstellung von Frauen im Job geht.

Doch das im Europavergleich schlechte Abschneiden des deutschen Arbeitsmarktes hat System. 45% der Befragten beklagten sich darüber, dass das Gehalt bei weitem nicht vergleichbar sei mit dem ihrer männlichen Kollegen. Aber auch bei den Aufstiegsmöglichkeiten fühlen sich 40% der befragten Frauen diskriminiert.

Warum ist das so?

Ein Grund dafür ist laut Studie zum Beispiel, dass die Kinderbetreuung in Deutschland weniger gut ausgebaut ist als beispielsweise in Skandinavien. Aber oft liegt es auch an der Unternehmenskultur.

„Zwar bemühen sich viele deutsche Unternehmen stark darum, Chancengleichheit am Arbeitsplatz sicherzustellen“, erläutert Severin Wilson, Managing Director of CareerBuilder.de. „Doch es gibt noch viel zu tun.”

Stichwort Flexibilität

Gerade Frauen die Alleinerziehend sind oder nach einer ausgedehnten Mutterschaftspause wieder einen Job suchen, benötigen flexible Arbeitszeiten. Und meistens liegt es nicht an der Arbeit, die keine Flexibilität zulassen würde, sondern am Unternehmen selbst, das einer Flexibilisierung der Arbeitszeiten kritisch gegenübersteht.

Die Angst, dass die Gleitzeit willkürlich vom Arbeitnehmer genommen und abgerechnet wird und somit das Unternehmen teuer zu stehen kommt, überwiegt bei vielen Arbeitgebern die offensichtlichen Vorteile einer Flexibilisierung.

  • Flexible Arbeitszeiten machen das Unternehmen attraktiver für Jobsuchende.
  • Flexible Arbeitszeiten erhöhen die Produktivität. Stichwort: Work/Life Balance.
  • Flexible Arbeitszeiten können Engpässe überbrücken, da Überstunden durch Freizeit ausgeglichen werden können.

Aber natürlich ist die Angst, dass die Flexibilisierung gerne auch von Arbeitnehmern ausgenutzt wird, nicht von der Hand zu weisen und bei manchen Arbeitnehmern vielleicht sogar berechtigt.

Hier hilft nur die Einführung einer passgenauen Zeiterfassungs-Software. Diese sollte auf jeden Fall in der Lage sein Gleitzeitkonten zu führen und entsprechende Arbeitszeitmodelle abbilden zu können.

Hoffen wir das Deutschland in der nächsten Studie etwas besser abschneidet – vielleicht sogar durch TimePunch der Zeiterfassungs Software!

- Gerhard Stephan

Von Gerhard Stephan am 16.10.2008 - 8:29 pm
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