Ist Zeiterfassung mit Negativ-Image belastet?
Da ich mich durch TimePunch mit dem Thema Zeiterfassung jeden Tag beschäftige, fällt mir auf, dass bei vielen Leuten der Begriff Zeiterfassung ein absolutes Negativ-Image besitzt. Assoziiert werden damit Überwachung, Gängelung des Arbeitgebers, Ausbeutung und ähnliches. Stimmen die Vorurteile?
Um es vorweg zu nehmen: Ich glaube nein, denn Zeiterfassung hat auch immense Vorteile für den Arbeitnehmer.
Gerade wenn viel vom Arbeitnehmer verlangt wird und unzählige Überstunden anfallen, muss es eine Möglichkeit geben, für diese Mehrarbeit eine Würdigung zu bekommen. In Betrieben ohne Zeiterfassung bekommt man eventuell ein Lob und einen Händedruck durch den Vorgesetzten. In Betrieben mit Zeiterfassung erhält man dies auch – zusätzlich hat man jedoch noch das Gute Gefühl, seinen Einsatz “belohnt” zu bekommen. Sei es durch einen Freizeitausgleich, Ausbezahlte Überstunden am Monatsende oder auch durch die Verbuchung auf ein Zeitwertkonto.
Der Einsatz hat sich also nicht nur für den Arbeitgeber ausgezahlt, weil der Auftrag oder das Projekt termingerecht fertiggestellt wurde, sondern er hat sich auch für den Arbeitnehmer ausgezahlt, da seine Mehrarbeitszeit entsprechend gewürdigt wurde.
Eine Win-Win Situation würde ich sagen.
Warum also besitzt das Thema Zeiterfassung ein solches Negativ-Image?


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